A Tribute to Jack Bauer

Vergangene Woche ging die achte und letzte Staffel von 24 zuende. Ein absolutes Serien-Meisterwerk fand damit sein (würdiges) Ende. Markenzeichen der acht Arbeitstage des CTU-Agenten Jack Bauer, gespielt von Kiefer Sutherland, war – vor allem zu Beginn der Serie – eine absolut neuartige Präsentationsform (eine Staffel dauert genau einen Tag, jede Episode 60 Minuten, alles passiert in Echtzeit), die oft kopiert, aber nie erreicht wurden. Darüber hinaus wurde die Story von Staffel zu Staffel abgefahrener. Zu Beginn drehte sich noch alles um einen Mordanschlag auf einen Senator, später kamen Giftgasangriffe und Regierungsverschwörungen hinzu. Das alles erreichte seinen vorläufigen Höhepunkt, als in Los Angeles eine Nuklearwaffe explodierte (Staffel 6), gefolgt von der Besetzung des Weißen Hauses durch einen wahnsinnigen General aus dem fiktiven Land Sangala in Staffel 7. Aber auch wenn (oder gerade weil) die Geschichten immer abstruser wurden und teilweise mehr Storywendungen als Episoden vorweisen konnten, blieb die Serie immer unglaublich spannend.

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We didn’t start the Flame War

Schon etwas älter, aber was solls:

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Status-Update

Ich habe mich in den letzten Wochen nicht großartig zu Wort gemeldet. Das hatte seine Gründe, die in einem öffentlichen Blog aber nichts zu suchen haben. In Zukunft soll das aber besser werden. Weil vor allem Pata anscheinend wissen will, was so abgeht (er „verlangt“ es sogar ;) ), hier ein kleines Update. Im Übrigen sei gesagt, dass es gottseidank ein paar Flecken im Internet gibt, auf denen Pata mich noch nicht aufgestöbert hat. :)

Also, was habe ich so getrieben? Natürlich den üblichen Uni-Mist, vor allem Hausarbeiten, dieses Mal gings um die AKP-Staaten und Governance. Letzteres hab ich auch nach Fertigstellung der Hausarbeit nicht verstanden, aber solange ich das Ding bestehe, ist das in Ordnung. Außerdem beschäftige ich mich sehr intensiv mit einem verrückten Land namens Afghanistan. Warum, tut hier nichts zur Sache. Nur soviel: Wer den „Analysen“ von Leuten wie Gysi oder Lafontaine glauben schenkt, der sollte sich dringend mal mit der Thematik befassen.

Das Studium muss ja auch irgendwie bezahlt werden, also gehe ich (wie es sich gehört) arbeiten. Trotzdem kam ich dazu, dass großartige Mass Effect 2 durchzuzocken. Ich habe zwar zwei Wochen gebraucht, bis das Spiel vernünftig bei mir lief, aber das war es wert. Wer ein Rollenspiel mit großartiger Geschichte sucht, kann sich das Teil ja mal anschauen. Großes Lob verdient der Publisher BioWare dafür, dass man die Community regelmäßig mit (kostenlosem!) Missionsnachschub versorgt. Leider sehr selten geworden in Zeiten von DLC und anderen Bezahlinhalten. Das war es mit dem Zocken aber schon. Sorry Pata.

Naja, ein bisschen was übers Zocken gibt es doch noch: Momentan spiele ich „eRepublic“. Das Spiel hat den Anspruch, nicht weniger als die Welt zu simulieren. Dabei gibt es viele reale Staaten (im Wesentlichen Europa, Amerika und Ostasien), die von den Spielern bevölkert werden. Simuliert werden dabei Politik, Wirtschaft, Medien und Militär. Das Besondere ist, dass dabei alles von den Spielern bzw. der Community selbst organisiert wird. Die einzigen Grenzen werden von der Spielmechanik vorgegeben, es gibt keine NPCs oder sowas. Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Wer sich anmelden möchte, benutzt bitte den obigen Link. Man kann alles wichtige, also die täglichen Sachen (arbeiten/trainieren) innerhalb von 2 Minuten erledigen, alles weitere ist freiwillig. So kann man Unternehmer werden oder Bundestagsabgeordneter. eDeutschland befindet sich momentan unter großem Druck durch ePolen und eSpanien und wurde auf das Saarland, Bayern und MeckPom reduziert. Hilfe ist also immer willkommen ;) .

So, mehr fällt mir jetzt nicht ein. Ich lebe noch, keine Sorge.

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100 Jahre Leidenschaft

Fan einer Fussball-Mannschaft zu sein, ist eigentlich total irrational. Man schaut sich ein Spiel an, hoffend, fluchend, jubelnd. Man fiebert wichtigen Spielen tagelang entgegen. Wenn die eigene Mannschaft ein Spiel verliert, ist man niedergeschlagen, gewinnt sie, ist alles wunderbar. Dabei hat man als Fussballfan kaum Einfluss auf den Ausgang eines Spiels. Natürlich kann man im Stadion seine Mannschaft anfeuern, aber auch 80.000 Menschen können einen Ball nicht ins Tor schreien. Auch können Fans nicht entscheiden, welche Spieler ver- und gekauft werden oder wie der Trainer die Mannschaft aufstellt. Kurz gesagt: Man kann im Grunde nichts beeinflussen, was in dem Verein passiert. Und trotzdem gibt es Millionen Menschen, bei denen der Fussball einen nicht wegzudenkenden Teil des Lebens bildet.

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Der Kaiser im Naziland

Der Autor dieses Blog war nicht der Einzige, der sich eine mediale Auszeit genommen hat. Mittlerweile ist das Sturmgeschütz des Marburger Konservatismus, der von mir hoch geschätzte Reaktionär, wieder aktiv und wartet gleich wieder mit einem sehr interessanten Beitrag  auf, mit dem ich mich hier beschäftigen werde.

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Ganz oder gar nicht

Die Koalition will die Wehrpflicht ab 2011 auf sechs Monate verkürzen. Dies solle für „mehr Wehrgerechtigkeit“ sorgen, die man aber am Ehesten sicherstellt, indem man die Dienstpflicht abschafft.

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Zurück in die Heimat

Oskar Lafontaine geht zurück ins Saarland. Ob man den Umstand, dass er dies zwei Wochen nach der Bundestagswahl ankündigte, als „Wählerbetrug“ charakterisieren kann, ist in meinen Augen umstritten. Wahl- und auch Wählerbetrug gehört zu den schwersten Vorwürfen, die man einem Politiker machen kann. Insofern sollte man mit solchen Begriffen vorsichtig sein. Aber in Zeiten, in denen sich in schöner Regelmäßigkeit Bundesminister gegen den Vorwurf der „Verfassungsfeindlichkeit“ verteidigen müssen, ist das wohl normal.

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Opposition ist Mist (?)

Ich möchte mich gar nicht lange mit dem katastrophalen Wahlergebnis der SPD aufhalten und mich auf den Ist-Zustand konzentrieren, angereichert mit einigen Rückblenden auf die letzten elf Jahre.

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Die (neue) Rolle Libyens in der Sicherheitspolitik der USA

Im folgenden findet der geneigte Leser eine (für den Blog angepasste) Hausarbeit, die ich im vorletzten Semester geschrieben habe. Für die „Veröffentlichung“ gibt es keinen sonderlichen Grund. Ich denke nur, dass man diese „Werke“ nicht unbedingt auf der Festplatte verrotten lassen muss. Vielleicht stelle ich später noch andere Arbeiten ins Netz.

 

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Hausfriedensbruch und Nötigung

So würde man es nennen, wenn jemand in mein Haus kommt, die Küche besetzt, mich nicht mehr reinlässt, bis ich seine Forderungen erfüllt habe und nebenbei noch eine riesige Sauerei anrichtet.

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